Es ist schon eine Weile her, seit ich hier gepostet habe. Nicht, weil es nicht viel zu erzählen gäbe, sondern weil es eine Herausforderung war, meine vielen Projekte zu organisieren. Mein Sohn, seine Frau und zwei Kinder, wohnen seit Mai bei uns. Allein diese Veränderung nimmt viel Zeit in Anspruch, da ich ihnen dabei helfe, sich an die deutsche Bürokratie zu gewöhnen und hier ein neues Leben aufzubauen.
Außerdem haben wir eine Hochzeitsfeier für das junge Paar organisiert, ein weiteres ziemlich großes Projekt. Nicht zu vergessen die Novelle „5 Monate: Das Warten” und der Roman „Kohlenträume”, die ich dieses Jahr geschrieben und veröffentlicht habe, sowie mein monatlicher Schreibkurs, den ich unterrichte. Außerdem habe ich letztes Jahr mit der Imkerei begonnen, ich bin also eine Jungimkerin, die noch viel lernen muss. Und da sind noch der Garten, ein bisschen Sozialleben, mein Mann, Hund, und … und …
Workshop mit The History Quill
Am 8. Januar 2026 werde ich einen Online-Workshop zum Thema „Wie man emotionale historische Romane schreibt” geben, allerdings in englischer Sprache. Ich freue mich sehr darauf, das weiterzugeben, was ich über viele Jahre gelernt habe. Ich habe mit The History Quill zusammengearbeitet, einer britischen Organisation für Autoren, die sich – wie ihr euch denken könnt – auf historische Romane spezialisiert hat, als ich einige meiner Bücher von ihnen redigieren ließ.
»Heimat aus Eis und Asche« Roman zum Thema Flucht und Vertreibung
Ich arbeite gerade intensiv an einem neuen Manuskript, hier ist die erste Beschreibung, frisch aus meiner Feder:
Ostpreußen, Januar 1945: Als die Rote Armee vorrückt, flieht Ellie Johansen mit ihrer dreijährigen Tochter Lenchen und ihrer Mutter von der Farm ihrer Familie. Als auf dem Weg Richtung Westpreußen unerwartet russische Soldaten auftauchen, wird Ellie von ihrem Kind getrennt. Allein und verzweifelt beginnt sie eine erschütternde Reise nach Westen – getrieben von der Hoffnung, ihre Tochter wiederzufinden.
Münster, Deutschland, 1993: Als Lena von Schweigs Mutter stirbt, kommt eine schockierende Wahrheit ans Licht: Lena wurde adoptiert. Ohne Geburtsdatum, ohne Familiennamen und mit nur einem einzigen Hinweis – dass sie einst aus Ostpreußen stammte – bricht ihr sorgfältig in Szene gesetztes Leben zusammen. Nicht mehr die Tochter privilegierter Verhältnisse, begibt sie sich auf eine schmerzhafte, scheinbar unmögliche Suche nach ihrer Herkunft.
Über zwei Generationen und fast ein halbes Jahrhundert hinweg ist »Heimat aus Eis und Asche« eine ergreifende Geschichte über Krieg, Verlust und die unzerbrechliche Bindung zwischen Müttern und Töchtern – selbst über Jahre und lebenslanges Schweigen hinweg.
Ich habe das Cover bestellt und freue mich sehr darauf, es im Dezember/Januar fertiggestellt zu sehen.
Versprechen an meine LeserInnen
In allen meinen Büchern wird ab sofort im Impressum ein Siegel auftauchen, dass euch ein aus Menschenhand kreiertes Leseerlebnis verspricht. Es ist mir egal, ob ich viele Monate an meinen Geschichten sitze. Ich bleibe mir und meinen LeserInnen treu und schreibe jedes Wort in meinen Büchern selbst. Ich bin es auch leid, so viel über das Schreiben von Büchern mit KI zu lesen. Ich habe mich viele Jahre ausgebildet, um gute Geschichten schreiben zu können. Viele wollen diesen Prozess abkürzen, in dem sie auf den nächsten Bestseller aus der „KI-Feder“ setzen. Nein danke!